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Der Große Dalmuti

Der Große Dalmuti

Art.Nr: 06920
Autor: Richard Garfield
Grafik: Wizard of the Coast

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Tja, das Leben ist ungerecht. Der Große Dalmuti genießt alle Privilegien: Er sitzt auf dem bequemsten Stuhl, er bekommt die besten Karten, er darf als Erster ausspielen; alle Zeichen stehen für ihn auf Sieg. Und der große Diener? Genau das Gegenteil natürlich! Er muss mit dem miesesten Blatt Vorlieb nehmen, die Karten mischen, austeilen, die Getränke nachfüllen. Ein wahrlich hartes Brot, so ein Dasein als Untertan - und ein beschwerlicher Weg nach ganz oben. Aber nichts ist unmöglich.
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PointEs gibt eine Karte mit dem Wert 1, zwei mit dem Wert 2, drei mit dem Wert 3, bis zum Wert 12. Zusätzlich gibt es zwei Joker.

PointDer Große Dalmuti beginnt und spielt beliebig viele Karten eines Wertes aus, z.B. vier 9er.

PointReihum müssen die Spieler passen oder die gleiche Kartenanzahl mit dem niedrigeren Wert ablegen, z.B. vier 7er, vier 6er ...

PointWer als Letzter in einer Runde Karten ausspielt, darf die nächste Runde eröffnen.

PointReihum wird gepasst oder unterboten.

PointWer zuerst keine Karten mehr hat, ist neuer Großer Dalmuti.

PointGemäß ihrer Stellung in der Hierarchie erhalten die Spieler Punkte. Wer nach mehreren Runden die meisten Punkte hat, ist Sieger.

80 Spielkarten
1 Spielanleitung

Schwer, aber nicht unmöglich ist der Aufstieg vom Tellerwäscher zum Millionär – beziehungsweise vom Diener zum Dalmuti. Denn die Abgaben an die Reichen zwingen häufig zur passiven Zuschauerrolle. Wer bei dem aktionsreichen Stichspiel Der Große Dalmuti schnell seine Karten loswird, dem ist die Missgunst des Volkes sicher.

So spielt man Der große Dalmuti:
Zu Spielbeginn zieht jeder Spieler eine zufällige Karte und ermittelt so seinen Platz in der Hierarchie und zugleich am Spieltisch. So thront der Große Dalmuti auf dem Stuhl seiner Wahl, neben ihm nehmen im Uhrzeigersinn seine Untertanen gemäß der Rangfolge Platz. Der Große Diener mischt und verteilt die Karten. Großzügig bietet ihm der Große Dalmuti zwei seiner Karten an, um im Tausch dessen beste Karten zurückzubekommen. Auch der Kleine Dalmuti kann sich glücklich schätzen und darf seine schlechteste gegen die beste des Kleinen Dieners tauschen. Das Leben ist schön auf der sonnigen Seite, und ungerecht auf den billigen Plätzen.
Der Große Dalmuti beginnt mit dem ersten Stich. Er spielt eine oder mehrere beliebige Karten mit dem gleichen Wert aus. Die Mitspieler müssen dies mit besseren Karten überbieten oder passen. Der Stich endet, wenn alle Spieler passen. Wer als erster seine letzte Karte ausspielt, ist der neue Große Dalmuti; derjenige, der als letzter Karten auf der Hand hat, ist der Große Diener. Nach der Punkteverteilung folgt das fröhliche Plätze tauschen und mit Schwung geht es in die nächste Runde.
Doch hin und wieder können Revolution und Aufstand drohen! Finden sich die zwei Narren nach dem Austeilen in einem Blatt wieder, wird nicht getauscht. Hat der Große Diener die zwei Schelmenkarten auf der Hand, kommt es sogar zur Revolution: Das Volk ist aufgewühlt, Dalmutis und Dienern tauschen die Ränge.

Der Große Dalmuti von Richard Garfield ist ein flottes Stichspiel und lädt inzwischen seit 20 Jahren zum amüsanten Rollentausch ein. So mancher wurde ob seines Ranges hochnäsig, weshalb sich manch einer aus dem Volke schon diebisch über den Sturz des Großen Dalmutis gefreut hat …
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