Jörg von Rüden

Jörg von Rüden

… im Interview

Wenn ich gerade keine Spiele erfinde, dann …

… spiele ich Spiele? Nein. Ganz ehrlich: Die meiste Zeit verbringe ich damit Spielregeln für meinen Arbeitgeber zu erfinden, indem ich als Projektmanager Geschäftsprozesse optimiere. Dabei habe ich nicht ganz so viele Freiheiten wie beim Erfinden meiner Spiele. Doch am Ende des Monats weiß ich ziemlich genau, wie ich das Leben und die Hobbys für meine Frau, meine beiden Kinder und mich bezahlen kann. Und damit bin ich auch gleich beim zweiten Thema, für das ich gut und gerne sehr viel Zeit brauche: meine Familie. Da werden ganz bestimmt auch viele Spiele gespielt …

Meine erste Spielidee hatte ich, als …

… mein Bruder und sein Sandkastenfreund in den 90ern einen eigenen Kleinverlag aus der Taufe gehoben haben. Denn dabei haben mein Sandkastenfreund und ich eine ganze Menge mitgemacht. Seit dem ist jeder von uns dem Thema auf seine Weise treu geblieben.

Das würde ich gerne einmal in einem Spiel umsetzen:

Schwer zu sagen. Die meisten Ideen, die mir durch den Kopf gehen, setze ich in irgendeiner Form um. Zumindest verfolge ich sie, bis ein Spiel daraus wird oder mir die nächste Idee dazwischen kommt.

Auf ein langes Spielewochenende nehme ich auf jeden Fall mit:

Mein Kopfkissen. Ohne mein Kopfkissen finde ich in den kurzen Schlafphasen nicht die Erholung für die nächsten 24 Stunden Dauerspiel.

Mein größter Wunsch als Spieleautor:

Möglichst vielen Menschen mit meinen Spielen eine gute Zeit schenken.

 

(Mai 2018)

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