James Ernest

James Ernest

… im Interview

Wenn ich gerade keine Spiele erfinde, dann …

… spiele ich Poker. Vor einigen Jahren war ich auch professioneller Jongleur und ich habe das erste Buch über Kontaktjonglage geschrieben. Außerdem habe ich eine Holzwerkstatt (dank Tak) und ich verbringe meine Zeit gerne dort, um Spielfiguren, -bretter oder -schachteln herzustellen.

Meine erste Spielidee hatte ich, als …

… mit 5 Jahren. Mein erstes Spiel hieß „Cow“, und man spielte es während der Fahrt durch Missouri. Jeder Spieler wählt eine Straßenseite und der Gewinner ist derjenige, der die meisten Kuhfelder gezählt hat.

Mit 14 Jahren entwarf ich mein erstes offizielles Spiel: „Tishai“ – eine Schachvariante, die das Herzstück eines Fantasyromans war. Das Spiel habe ich beendet, das Buch aber nie.

Das würde ich gerne einmal in einem Spiel umsetzen:

Meine verrückteste Spieleidee nannte sich „Night Shift“. Ich glaube, alle außer einem Spieler mussten mit verbundenen Augen spielen. Die Zombies von Friedey’s Restaurant kickten das Gehirn in den Kühlraum rein und wenn du im Kühlraum warst, musstest du Karten spielen, um das Gehirn zu finden und es rauszubringen. Abwechselnd musste jeweils ein Spieler mit offenen Augen am „Tresen“ bleiben und allen erzählen, was im Kühlraum passiert. Besonders weit bin ich damit aber nie gekommen.

Auf ein langes Spielewochenende nehme ich auf jeden Fall mit:

Ehrlich gesagt bringe ich auf ein langes Spielewochenende immer neue Spiele mit, an denen ich arbeiten möchte. Vielleicht würde es mir auch Spaß machen, etwas bereits Veröffentlichtes zu spielen, aber da vertraue ich darauf, dass die anderen so etwas mitbringen.

Mein größter Wunsch als Spieleautor:

Ein Spiel an ein Kasino zu verkaufen. Ich arbeite schon seit einigen Jahren daran und ich bin ziemlich nah dran! Ein neues Glückspiel zu entwerfen stellt eine enorme Herausforderung dar. Es gelingt fast nie jemandem.

 

(November 2017)

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